Glossar

Glossar zu den lingoking Sprachdienstleistungen

  1. Glossar Textübersetzung
  2. Glossar Konferenzdolmetschen
  3. Glossar Webseiten-Übersetzung

 

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Glossar Textübersetzung

Dieses Glossar erklärt Fachbegriffe, die häufig im Zusammenhang mit Textübersetzung verwendet werden. Das lingoking Glossar Textübersetzung als Download-PDF finden Sie hier: Glossar Textübersetzung (ca. 1,76 MB)

A B C D E F G H I J K L M N U P Q R S T U V W X Y Z

A

Ausgangstext
Auch Quelltext oder Originaltext genannt. Der Quelltext bezeichnet den Text, der zu übersetzen ist.

Automatische Übersetzung/Maschinelle Übersetzung
Eine automatisierte Übersetzung bezeichnet eine Textübersetzung mithilfe eines Computerprogramms ohne Einsatz eines menschlichen Übersetzers. Das prominenteste Beispiel ist derzeit Google Translate.

B

Beglaubigte Übersetzung
Übersetzung, die von einem vereidigten Übersetzer angefertigt und deren Übereinstimmung mit dem Ausgangstext überprüft wurde.

C

CAT-Tool
CAT steht für computer-aided translation, auch computer-assisted translation, zu Deutsch: computerunterstützte Übersetzung. Eine Maschinenübersetzung ist klar von einer von menschlichen Übersetzern durchgeführten Übersetzung mithilfe von CAT-Tools abzugrenzen. Letztere entspricht der zeitgemäßen Arbeit eines professionellen Übersetzers mit Computerunterstützung. Bekannte CAT-Tools sind beispielsweise SDL Trados, Across, MemoQ, Memsource und verschiedene freie Systeme wie Anaphraseus, OmegaT und viele weitere. Die Programmsoftware eines CAT-Tools besteht aus verschiedenen Teilsystemen, die eigens für die Übersetzungsarbeit professioneller, menschlicher Übersetzer konzipiert wurden. Diese Software leistet also keine Übersetzungsarbeit, sie unterstützt lediglich professionelle, menschliche Übersetzer. Die Verwendung von CAT-Tools bringt viele Vorteile mit sich, so z.B. eine gesteigerte Textqualität, kürzere Lieferfristen durch effizienteres Arbeiten mit einer daraus resultierenden Kostenersparnis sowie eine optimierte Kostenkontrolle.

D

Datenschutz & Sicherheit
Alle für lingoking tätigen Übersetzer müssen einen Geheimhaltungsvertrag bzw. ein Non-Disclosure Agreement (NDA) unterzeichnen. Gerne wird dieses von lingoking auch den Wünschen des Kunden angepasst und ergänzt. Zudem untersteht jeder geprüfte und anerkannte Übersetzer – Grundvoraussetzung für eine Kooperation mit lingoking – einem Berufskodex.

DIN EN ISO 17100
Europäische Qualitätsnorm für die Übersetzungsbranche, die 2006 vom Europäischen Komitee für Normung eingeführt wurde.

F

Fachübersetzer
Übersetzer, die auf bestimmte Textarten und Fachthemen spezialisiert sind.

H

Hintergrundtext
Text, der Hintergrundinformationen zum Inhalt des Ausgangstextes liefert und somit die Arbeit des Übersetzers erleichtert.

K

Korrektorat/Korrekturlesen
Das Korrektorat bzw. Korrekturlesen wird von einem zweiten muttersprachlichen Fachübersetzer durchgeführt und beinhaltet einerseits die reine Textkorrektur, sprich die Grammatik und Rechtschreibung, andererseits auch die inhaltliche Überprüfung des Dokuments. Diese qualitätssichernde Maßnahme ist bei für die Öffentlichkeit bestimmten Texten Standard.

Konferenzübersetzer
Übersetzer, die meistens bei internationalen Organisationen arbeiten und unmittelbar nach dem Stattfinden einer Konferenz Unterlagen wie Reden oder Beschlüsse übertragen.

L

Literaturübersetzer
Übersetzer, die Texte aus Belletristik, Sach- und Fachliteratur übertragen. Die ästhetische Komponente spielt bei diesen Übersetzungen eine besondere Rolle.

Lokalisierung
Unter Lokalisierung versteht man die Anpassung eines Produkts – z.B. einer Software oder Website – an ein Land, eine Region und/oder einen Kulturkreis. Das heißt, der gesamte Inhalt wird an die jeweilige Sprache, den kulturellen Hintergrund sowie an die im Zielgebiet herrschenden Gesetze, Normen und Marktanforderungen angepasst.

M

Multimedia-Service (MMS)
Dieser Service beinhaltet alle nötigen Prozesse, die zur Dateiaufbereitung und -vorbereitung durchgeführt werden müssen und die dem Übersetzungsprozess vorangestellt sind. Dabei werden alle Inhalte aus multimedialen Dateien wie Texte, Bilder, Grafiken, Videos und Tabellen extrahiert, sodass der Fachübersetzer im Anschluss lediglich die Wörter zum Übersetzen vor sich hat. Dabei kalkuliert das lingoking-Projektmanagement vorab die Anforderungen für die Vor- und Nachbearbeitung der gesamten zu übersetzenden Dateien ein.

Muttersprache
Bezeichnet die erste Sprache, die ein Mensch ohne schulische Instruktion gelernt hat.

T

Translation-Management-System (TMS)
Ein TMS besteht aus Translation Memories, Terminologiemanagement-Tools und konfigurierbaren Workflows. Durch die Zentralisierung aller Prozessschritte in einem System wird ein Höchstmaß an Effizienz innerhalb aller Schritte eines Übersetzungsprozesses erreicht. Zudem ist jederzeit eine vollständige Kontrolle des gesamten Übersetzungszyklus möglich. Weitere Vorteile sind neben einer geringeren Übersetzungsdauer auch die Verbesserung der Übersetzungsqualität sowie eine unter Umständen erhebliche Kostensenkung.

Translation-Memory-Tool bzw. System (TMT)
Ein TMT ist Bestandteil eines CAT-Tools (s.o.), d. h. einer computerunterstützten Übersetzungssoftware, welches das Übersetzen mithilfe von Übersetzungsspeichern und Vervollständigungsempfehlungen vereinfacht und beschleunigt. Wie der Name bereits vermuten lässt, kann man sich ein TMT quasi als „Sprachgedächtnis“ vorstellen. Dieses Tool soll verhindern, dass sich wiederholende Wörter, Bezeichnungen und Phrasen immer wieder von Neuem übersetzt werden müssen. Die Software speichert die getroffene Sprachregelung ab und ruft sie dann immer wieder auf, wenn der zu übersetzende Wort-String erneut angetroffen wird. Die Software bietet auch eine automatische Autovervollständigung von Sätzen und Wort-Strings. Der Übersetzer kann dann entscheiden, ob er die getroffene Sprachregelung beibehält. Diese Sprachregelungen bzw. Übersetzungen werden in einer Datenbank abgelegt. Heute gehört ein TMT zum Standard einer hochwertigen Übersetzungssoftware.

Termbase (TB)/Terminologiedatenbank
Eine Termbase bezeichnet ein Datenverwaltungsprogramm für Terminologie-Einträge. Es dient dazu, eine einheitliche und geprüfte Fach- und Unternehmensterminologie zu verwenden bei gleichzeitiger Vermeidung unerwünschter Terminologie.

U

Untertitler
Übersetzer, die zumeist für Theater, Film und Fernsehen gesprochene Sprache in schriftliche Form übertragen.

Urkundenübersetzer
Gerichtlich vereidigte, amtlich anerkannte Übersetzer, welche die korrekte Übertragung des Inhalts eines Ausgangstextes in die Zielsprache mit ihrem Stempel bestätigen.

Z

Zieltext
Der Ausgangstext bzw. Quelltext wird in die gewünschte Zielsprache übersetzt und wird damit zum Zieltext.

 


Glossar Konferenzdolmetschen

Dieses Glossar erklärt Fachbegriffe, die häufig im Zusammenhang mit Konferenzdolmetschen verwendet werden. Das lingoking Glossar Konferenzdolmetschen als Download-PDF finden Sie hier: Glossar Konferenzdolmetschen (ca. 1,18 MB)

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A

A-Sprache
Gemäß der Definition des Internationalen Verbandes der Konferenzdolmetscher ist die A-Sprache die Muttersprache des Konferenzdolmetschers. Der Dolmetscher dolmetscht aus dieser und in diese Sprache (beide Sprachrichtungen) [s. auch B-Sprache und C-Sprache].

Ausfallhonorar
Ein Ausfallhonorar wird i. d. R. vertraglich vereinbart, sodass bei einer kurzfristigen Auftragsstornierung die bereits angefallenen Kosten und ein Teil des Honorars erstattet werden.

B

B-Sprache
Bezeichnung für die Fremdsprache des Konferenzdolmetschers, der diese auf muttersprachlichem Niveau beherrscht. Der Dolmetscher dolmetscht aus dieser und in diese Sprache (beide Sprachrichtungen) [s. auch A-Sprache und C-Sprache].

Berufs- und Ehrenkodex
Alle lingoking Konferenzdolmetscher unterzeichnen eine strenge Verschwiegenheitserklärung und verpflichten sich, nach den Richtlinien des Berufs- und Ehrenkodex der Branche zu arbeiten. Folglich verpflichten sie sich zu Verschwiegenheit, Professionalität und Qualität.

C

C-Sprache (auch: passive Sprache)
Bezeichnung für die Fremdsprache des Konferenzdolmetschers. Der Dolmetscher dolmetscht nur aus dieser Sprache (eine Sprachrichtung) [s. auch A-Sprache und B-Sprache].

Cheval
Ein Cheval (frz.: Pferd) ist ein Dolmetscher, der in einer Sitzung sozusagen „rittlings“ in zwei Kabinen sitzt. Üblicherweise sind mindestens zwei Dolmetscher je Sprache anwesend. Wenn aber eine simultan gedolmetschte Sitzung nur in zwei Sprachen abläuft, kann durch Einsatz eines Chevals, eines Dolmetschers, der in beide Sprachen dolmetschen kann und je nach Bedarf von der einen in die andere Kabine wechselt, ein Dolmetscher eingespart werden.

Chuchotage
Siehe: Flüsterdolmetschen

D

Dolmetschkabine
Beim Simultandolmetschen kommen schallisolierte Dolmetschkabinen zum Einsatz. Als Arbeitsplatz der Simultandolmetscher müssen sie – gemäß den Normen ISO 4043, ISO 2603, CEI 914 und DIN 56924 – bestimmten Maßstäben hinsichtlich Schalldämmung, Beleuchtung, technischer Ausstattung, Belüftung, Sicht auf Redner und Veranstaltung usw. entsprechen.
Siehe auch: Konferenz-/Dolmetschtechnik

F

Flüsterdolmetschen (auch: Chuchotage)
Flüsterdolmetschen ist eine Sonderform des Simultandolmetschens, die sich nur für bestimmte Anlässe und Situationen eignet. Hierbei befindet sich der Dolmetscher in unmittelbarer Nähe zu der Person bzw. den Personen, für die gedolmetscht wird und flüstert dem Zuhörer bzw. den Zuhörern die Verdolmetschung der Redebeiträge zu. Bei längeren Einsätzen – nach maximal einer Stunde – werden auch hier zwei Konferenzdolmetscher eingesetzt, die für ein bis höchstens drei Zuhörer dolmetschen. Die Begrenzung der Anzahl an Zuhörern ist im Interesse aller Teilnehmer und aus akustischen Gründen dringend anzuraten.

H

Honorar
Das Honorar für einen Dolmetscher wird in der Regel als Tagessatz in Rechnung gestellt. Zusätzlich zur reinen Dolmetschleistung am Tag der Veranstaltung umfasst dieses Honorar auch die organisatorische Vorbereitung des Einsatzes, die Einarbeitung in das Thema, Terminologierecherche im Vorfeld, Nachbereitung und die Terminologiepflege nach dem Einsatz.
Für kürzere Dolmetscheinsätze bietet lingoking auch Stundenhonorare und Halbtagessätze an.

K

Konferenztechnik (auch: Dolmetschtechnik; Veranstaltungstechnik)
Konferenztechnik bezeichnet die Gesamtheit der technischen Ausstattung, die im Rahmen eines Dolmetscheinsatzes erforderlich ist: schallisolierte Dolmetschkabine(n), Dolmetschpulte, Mikrofone, Sender, Empfänger, Kopfhörer, Verkabelungen usw. Weiterhin können hierzu auch das für Auf- und Abbau zuständige Technikpersonal sowie alle sonstigen technischen Anlagen (bspw. Beschallungstechnik, Beamer, Tageslichtprojektoren), die während der Veranstaltung in Gebrauch sind, gezählt werden.

Konferenzdolmetscher
Professionelle Dolmetscher, die das gesamte Spektrum an Dolmetschtechniken (Simultandolmetschen, Konsekutivdolmetschen, Verhandlungsdolmetschen, Flüsterdolmetschen) sicher beherrschen.

Konsekutivdolmetschen
Beim Konsekutivdolmetschen erfolgt die Übertragung längerer Redeabschnitte – im Gegensatz zum Simultandolmetschen – zeitversetzt und meist unter Gebrauch von Notizen (s. auch Notizentechnik) nach dem Vortrag des Redners. Je nach Einsatzdauer und fachlicher Komplexität, kann die erforderliche Anzahl der Konsekutivdolmetscher variieren.
Aufgrund der zeitversetzten, konsekutiven Verdolmetschung muss in etwa die doppelte Zeit im Vergleich zum Simultandolmetschen kalkuliert werden.
Einsatzbereiche: bilaterale Verhandlungen, feierliche Anlässe (Festreden), Führungen, Tisch- und Begrüßungsreden, etc.

Kosten
Die Kosten für einen Dolmetscheinsatz setzen sich aus folgenden Komponenten zusammen und variieren je nach Art und Dauer der Verdolmetschung: Dolmetscherhonorar, Reisekosten, Konferenz-/Dolmetschtechnik, Unterkunft/Verpflegung, Tagegelder, Reisezeithonorar, Beratungs-/Organisationshonorar für den beratenden Dolmetscher, Vergütung für Verwertungsrechte.

N

Notizentechnik
Konsekutivdolmetscher setzen als Gedächtnisstütze üblicherweise eine Notiztechnik ein. Diese dient dazu, den vorgetragenen Text komprimiert und dennoch vollständig in schriftlicher Form festzuhalten und damit zu einer qualitativ hochwertigen Verdolmetschung beizutragen.

P

Personenführungsanlage (PFA)
Personenführungsanlagen wurden speziell für Stadt- oder Werksführungen konzipiert, die mit häufigen Ortswechseln verbunden sind und meist in größeren Gruppen von ca. 15-20 Personen abgehalten werden. Mit einer PFA kann nur in eine Sprachrichtung gedolmetscht werden. Daher ist die PFA kein Ersatz für aufwendigere Simultantechnikanlagen.

Pivot
Pivot (frz.: Drehpunkt) bezeichnet das Dolmetschen unter Gebrauch einer einzigen Relaissprache. Haben ein oder zwei Dolmetscher eine weniger verbreitete Sprache als passive Sprache, werden sie als „Pivots“ für die anderen Dolmetschkabinen, denen sie als Relais dienen, bezeichnet.

R

Reisekosten
Die Reisekosten setzen sich aus der Reisezeitvergütung bzw. dem Reisezeithonorar und den anfallenden Fahrtkosten für An- und Abreise zum (bzw. vom) Einsatzort zusammen. Sie werden im Regelfall mit 0,80 € zzgl. MwSt. pro Kilometer und Dolmetscher berechnet.

Relais-Dolmetschen
 Relais-Dolmetschen ist eine Variante des Simultandolmetschens, die zum Einsatz kommen kann, sobald mehr als zwei Sprachen gesprochen werden. Pro Sprache gibt es ein Team von Dolmetschern, welches aus der Fremdsprache in die Konferenzsprache und umgekehrt verdolmetscht. Von „Relais-Dolmetschen“ wird dann gesprochen, wenn ein Dolmetscher die Verdolmetschung nicht direkt aus dem Originalton des Vortragenden überträgt, sondern sich auf die Verdolmetschung eines Kollegen verlässt. Ein Beispiel: Bei einer Konferenz mit den Sprachen Deutsch, Englisch und Japanisch hält ein Redner einen Vortrag auf Japanisch. Wird nun eine Verdolmetschung ins Englische benötigt und der Englisch-Deutsch-Dolmetscher spricht kein Japanisch, so kann er sich die Verdolmetschung seines Kollegen aus der japanischen Kabine, der das Gesprochene ins Deutsche überträgt, anhören. Diese Verdolmetschung dient ergo als Grundlage für seine eigene Übertragung ins Englische.

Remote-Dolmetschen
Beim Remote-Dolmetschen bzw. Interpreting (RI) befinden sich die Teilnehmer bzw. Zuhörer an einem anderen Ort als der Simultandolmetscher. Der Dolmetscher wird den Zuhörern über die Kopfhörer zugeschaltet. Einsatzmöglichkeiten des RI sind z. B. Telefon- und Videokonferenzen. Aber auch bei all denjenigen Veranstaltungen, bei denen zwar Dolmetscher zum Einsatz kommen, aber nicht ausreichend Platz für eine professionelle Kabine inklusive Simultantechnik vorhanden ist, wird RI eingesetzt. Einsatzmöglichkeiten sind bspw. in sehr kleinen oder außergewöhnlichen Räumlichkeiten, wie der Empfang in einem Burgturm oder eine Schulung, die im Außenbereich stattfindet, aber übertragen werden muss.

Retour-Dolmetschen
Hier überträgt der Dolmetscher das Gesprochene von seiner Muttersprache in eine Fremdsprache. In der Regel übertragen Dolmetscher die Ausgangssprache in ihre Muttersprache, die Zielsprache. Einige Dolmetscher beherrschen jedoch eine zweite Sprache auf muttersprachlichem Niveau (zweite aktive oder „B-Sprache") und sind daher in der Lage, „retour" – sprich „zurück“ – zu dolmetschen. Dieses französische Wort für „zurück“ wird weltweit angewendet.

S

Simultandolmetschen
Beim Simultandolmetschen werden Redebeiträge beinahe zeitgleich, sprich in „Echtzeit“ zum gerade Gesprochenen übertragen. Dies erfordert ein hohes Maß an Konzentration und kognitiven Fähigkeiten, weshalb in der Regel mindestens zwei Simultandolmetscher zusammen in einer Dolmetschkabine arbeiten und sich nach ca. 30 Minuten abwechseln sollten.
Einsatzbereiche: mehrsprachige Veranstaltungen, Konferenzen, Tagungen, Verhandlungen, Pressekonferenzen usw.

U

Übersetzen
Übersetzen bezeichnet die schriftliche Übertragung von Inhalten von einer Ausgangssprache in eine Zielsprache.

Unterkunft & Verpflegung
Bei mehrtätigen Dolmetscheinsätzen, die eine Unterkunft und Verpflegung für den Dolmetscher erfordern, trägt der Auftraggeber die Kosten für Verpflegung und ggf. Unterkunft im Rahmen des Einsatzes.

V

Verhandlungsdolmetschen
Verhandlungsdolmetschen ist eine Sonderform des Konsekutivdolmetschens. Dabei werden kürzere Textpassagen des Redners zeitversetzt und abschnittsweise in die gewünschte Zielsprache verdolmetscht.
Einsatzbereiche: Verhandlungen am „Runden Tisch”, technische Gespräche (z. B. bei Einführungen von Maschinen) usw.

Vertraulichkeit & Verschwiegenheit
Alle lingoking-Dolmetscher unterstehen einer strengen Verschwiegenheitserklärung sowie dem Berufs- und Ehrenkodex und sind somit verpflichtet, Geschäfts- und Kundeninformationen vertraulich zu behandeln [s. auch Berufs- und Ehrenordnung]. Zudem unterzeichnet lingoking gerne eine gesonderte NDA (Abkürzung für Non-Disclosure Agreement; zu Deutsch: Geheimhaltungsvertrag) mit Ihnen.

Verwertungsrechte
Eine Dolmetscherdienstleistung ist lediglich zur sofortigen Anhörung bestimmt. Ist kundenseitig eine weitere Verwertung der Verdolmetschung geplant bzw. gewünscht – z. B. eine Live-Übertragung über Radio, Fernsehen oder Internet bzw. Web-streaming oder auch eine Aufzeichnung zum Zwecke nachträglicher Verwertungen –, muss der Dolmetscher darüber informiert werden. Die entsprechenden Verwertungsrechte werden gesondert in Rechnung gestellt.

Videokonferenzen mit Verdolmetschung
Eine besondere Herausforderung für Dolmetscher und Techniker sowie technisches Personal ist die Verdolmetschung von Videokonferenzen. Zur Wahrung wichtiger Regeln und Normen haben die Berufsverbände einen Kodex für den Einsatz neuer Technologien auf dem Gebiet des Konferenzdolmetschens erarbeitet. Die lingoking-Projektmanager sind mit diesem Kodex bestens vertraut und beraten Auftraggeber dazu gerne individuell und ausführlich.

 


Glossar Webseiten-Übersetzung

Dieses Glossar erklärt Fachbegriffe, die häufig im Zusammenhang mit Webseiten-Übersetzungen verwendet werden. Das lingoking Glossar Webseiten-Übersetzung als Download-PDF finden Sie hier: Glossar Webseiten-Übersetzung (ca. 1,16 MB)

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A

Ausgangstext
Auch Quelltext oder Originaltext genannt. Der Quelltext bezeichnet den Text, der zu übersetzen ist. Automatische Übersetzung/Maschinelle Übersetzung Eine automatisierte Übersetzung bezeichnet eine Textübersetzung mithilfe eines Computerprogramms ohne Einsatz eines menschlichen Übersetzers. Das prominenteste Beispiel ist derzeit Google Translate.

C

CAT-Tool
CAT steht für computer-aided translation, auch computer-assisted translation, zu Deutsch: computerunterstützte Übersetzung. Eine Maschinenübersetzung ist klar von einer von menschlichen Übersetzern durchgeführten Übersetzung mithilfe von CAT-Tools abzugrenzen. Letztere entspricht der zeitgemäßen Arbeit eines professionellen Übersetzers mit Computerunterstützung. Bekannte CAT-Tools sind beispielsweise SDL Trados, Across, MemoQ, Memsource und verschiedene freie Systeme wie Anaphraseus, OmegaT und viele weitere. Die Programmsoftware eines CAT-Tools besteht aus verschiedenen Teilsystemen, die eigens für die Übersetzungsarbeit professioneller, menschlicher Übersetzer konzipiert wurden. Diese Software leistet also keine Übersetzungsarbeit, sie unterstützt lediglich professionelle, menschliche Übersetzer. Die Verwendung von CAT-Tools bringt viele Vorteile mit sich, so z. B. eine gesteigerte Textqualität, kürzere Lieferfristen durch effizienteres Arbeiten mit einer daraus resultierenden Kostenersparnis sowie einer optimierten Kostenkontrolle.

Content-Management-System (CMS)
Ein Content-Management-System ist ein Softwareprogramm, das die Inhalte einer Webseite verwaltet. Darin wird der gesamte Inhalt (Content) verfasst, bearbeitet und in beliebig viele Sprachen übersetzt.

D

Datenschutz & Sicherheit
Alle für lingoking tätigen Übersetzer müssen einen Geheimhaltungsvertrag bzw. ein Non-Disclosure Agreement (NDA) unterzeichnen. Gerne wird dieses von lingoking auch den Wünschen des Kunden entsprechend angepasst und ergänzt. Zudem untersteht jeder geprüfte und anerkannte Übersetzer – Grundvoraussetzung für eine Kooperation mit lingoking – einem Berufskodex. Bei einer Übersetzung direkt im Content-Management-System des Kunden erhalten die Übersetzer während des gesamten Übersetzungsprozesses lediglich Zugang zu den kundenseitig ausgewählten, übersetzungsrelevanten Ordnern und Seiten im CMS des Kunden.

I

Internationalisierung, Internationalisieren
Entwickeln bzw. Umgestalten eines Produkts (z. B. Software), um dessen Lokalisierung zu erleichtern bzw. zu ermöglichen. Umschließt u. a. das Auslagern von landes- und regionspezifischen Daten wie etwa Bildschirmtexten in externe Dateien und die Verwendung einer Zeichencodierung (z. B. Unicode), die Schriftzeichen anderer Sprachen unterstützt.

K

Korrektorat/Korrekturlesen
Das Korrektorat bzw. Korrekturlesen wird von einem zweiten muttersprachlichen Fachübersetzer durchgeführt und beinhaltet einerseits die reine Textkorrektur, sprich die Grammatik und Rechtschreibung, andererseits auch die inhaltliche Überprüfung des Dokuments. Diese qualitätssichernde Maßnahme ist bei für die Öffentlichkeit bestimmten Texten Standard.

L

Lokalisierung
Unter Lokalisierung versteht man die Anpassung eines Produkts – z. B. einer Software oder Website – an ein Land, eine Region oder/und einen Kulturkreis. Das heißt, der gesamte Inhalt wird an die jeweilige Sprache, den kulturellen Hintergrund sowie an die im Zielgebiet herrschenden Gesetze, Normen und Marktanforderungen angepasst.

M

Multimedia-Service (MMS)
Dieser Service beinhaltet alle nötigen Prozesse, die zur Dateiaufbereitung und -vorbereitung durchgeführt müssen und die dem Übersetzungsprozess vorangestellt sind. Dabei werden alle Inhalte aus multimedialen Dateien wie Texte, Bilder, Grafiken, Videos und Tabellen extrahiert, sodass der Fachübersetzer im Anschluss lediglich die Wörter zum Übersetzen vor sich hat. Dabei kalkuliert das lingoking-Projektmanagement vorab die Anforderungen für die Vor- und Nachbearbeitung der gesamten zu übersetzenden Dateien ein.

T

Translation-Management-System (TMS)
Ein TMS besteht aus Translation Memories, Terminologiemanagement-Tools und konfigurierbaren Workflows. Durch die Zentralisierung aller Prozessschritte in einem System wird ein Höchstmaß an Effizienz innerhalb aller Schritte eines Übersetzungsprozesses erreicht. Zudem ist jederzeit eine vollständige Kontrolle des gesamten Übersetzungszyklus möglich. Weitere Vorteile sind neben einer geringeren Übersetzungsdauer auch die Verbesserung der Übersetzungsqualität sowie eine Kostensenkung von bis zu 50%.

Translation-Memory-Tool bzw. System (TMT)
Ein TMT ist Bestandteil eines CAT-Tools (s.o.), d. h. einer computerunterstützten Übersetzungssoftware, welches das Übersetzen mithilfe von Übersetzungsspeichern und Vervollständigungsempfehlungen vereinfacht und beschleunigt. Wie der Name bereits vermuten lässt, kann man sich ein TMT quasi als „Sprachgedächtnis“ vorstellen. Dieses Tool soll verhindern, dass sich wiederholende Wörter, Bezeichnungen und Phrasen immer wieder von Neuem übersetzt werden müssen. Die Software speichert die getroffene Sprachregelung ab und ruft sie dann immer wieder auf, wenn der zu übersetzende Wort-String erneut angetroffen wird. Die Software bietet auch eine automatische Autovervollständigung von Sätzen und Wort-Strings. Der Übersetzer kann dann entscheiden, ob er die getroffene Sprachregelung beibehält. Diese Sprachregelungen bzw. Übersetzungen werden in einer Datenbank abgelegt. Heute gehört ein TMT zum Standard einer hochwertigen Übersetzungssoftware.

Termbase (TB)/Terminologiedatenbank
Eine Termbase bezeichnet ein Datenverwaltungsprogramm für Terminologie-Einträge. Es dient dazu, eine einheitliche und geprüfte Fach- und Unternehmensterminologie zu verwenden bei gleichzeitiger Vermeidung unerwünschter Terminologie.

Translation Memory eXchange (TMX)
TMX steht für Translation Memory Exchange-Format. Eine TMX-Datei ist ein „Translation Memory“, quasi das „Gedächtnis“ einer Terminologiedatenbank, die in standardisiertem Format vorliegt und dadurch von allen gängigen Translation-Memory-Programmen unterstützt wird.

Z

Zieltext
Der Ausgangstext bzw. Quelltext wird in die gewünschte Zielsprache übersetzt und wird damit zum Zieltext.

 


Quellenverzeichnis